Persönliche Weihnachtswünsche aus den Projekten von STÄDTE OHNE HUNGER

Noch bevor wir die Meldungen für diesen Newsletter zusammengestellt hatten, kamen verschiedene Projektteilnehmer auf uns zu und erkundigten sich, ob für sie die Möglichkeit bestünde, persönlich aus ihren jeweiligen Projekten zu berichten und einen Weihnachtsgruß an Sie zu senden, denn schließlich sei es auch Ihnen zu verdanken, dass die Projekte sich gut entwickeln. Dem kommen wir gern nach. Lesen Sie hier die Weihnachtsgrüße der Projektteilnehmer.

 

Projekt Gemeinschaftsgärten

Lourdes Cândido Jantam | Gemeinschaftsgarten Horta Jardim Imperador I, São Paulo/SP

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„In diesem Jahr wurde bei meinem Bruder, José Aparecido Cândido Vieira, Krebs diagnostiziert. Das war ein harter Schlag für uns alle. Damit er sich voll und ganz auf seine Genesung konzentrieren konnte, sind meine Nichte Adriana und meine Mutter Catarina in unserem Garten eingesprungen. Auch ich helfe neben meinem Beruf als Krankenschwester nach Kräften.

In dieser schweren Zeit war die tatkräftige Hilfe von STÄDTE OHNE HUNGER ein großes Geschenk. Wir haben dem Team von STÄDTE OHNE HUNGER, das uns immer zur Seite stand, viel zu verdanken. Auch Ihnen, die Sie die Arbeit der NGO finanziell unterstützen, möchte ich von Herzen danken.

Ich wünsche ein frohes Weihnachtsfest. Gesundheit, Frieden und Freude für Sie und Ihre Familie.“

Schenken Sie weiteren urbanen Landwirten eine Weihnachtsfreude und investieren Sie in die Zukunft des Projekts.

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Projekt Schulgärten

Ryan Azevedo Giampietro (7) | Schüler

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„Mein Name ist Ryan. Ich gehe in die zweite Klasse. Auf dem Foto, das meine Großmutter Florisbela de Azevedo Silva für Sie gemacht hat, können Sie sehen, wie ich aussehe. Oma Bela ist Gemeinschaftsgärtnerin. Ihr Garten ist so schön. Ich bin sehr gern dort, schaue mir die Pflanzen an und spiele mit den Hühnern. Ab und zu helfe ich auch bei der Ernte. Immer wenn wir im Garten sind, gibt uns Oma Bela Salat, Gemüse oder auch Früchte mit. Dann schmeckt das Abendessen besonders gut.

Ich wünsche mir einen Schulgarten, denn an meiner Schule gibt es meist nur Reis und Bohnen zum Mittagessen. Vielleicht möchten Sie uns dabei helfen?

Frohe Weihnachten wünsche ich Ihnen. Auf Portugiesisch heißt das Feliz Natal.“

Bitte erfüllen Sie Ryans Weihnachtswunsch. Das Direktorium und die Lehrer seiner Grundschule erhoffen sich einen Schulgarten so sehr wie ihr Schüler, denn nur acht Cent pro Schüler und Mahlzeit stehen öffentlichen Schulen für den Einkauf von Obst und Gemüse zur Verfügung. Jede Spende hilft.

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Projekt Gewächshäuser

Andréia Fernandes de Freitas | Projekt Gewächshäuser, Suzano/SP

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„Mitte März und Mitte Mai 2016 wurden Suzano und die umliegenden Gebiete von heftigen Unwettern getroffen, durch die sogar einige Menschen zu Tode gekommen sind. Wir waren und sind unendlich dankbar und glücklich, dass uns nichts geschehen ist. Anders als bei vielen Nachbarn und Freunden hat unsere Ernte dank der Gewächshäuser, die wir mit Hilfe von STÄDTE OHNE HUNGER aufbauen konnten, keinen Schaden genommen.

Bitte helfen Sie STÄDTE OHNE HUNGER dabei, weitere Gewächshäuser in der Region Suzano zu bauen, damit auch die Ernten andere Landwirte und ihrer Familien gesichert sind, selbst bei solchen Wetterkatastrophen. Das ist mein Weihnachtswunsch. Ihnen und Ihren Familien möchte ich herzlich für Ihre Unterstützung danken. Frohe Weihnachten!“

Unterstützen Sie uns dabei, weitere Gewächshäuser nach dem von STÄDTE OHNE HUNGER entwickelten Verfahren aus alternativen Materialien zu bauen, sodass noch mehr Familien ihren Lebensunterhalt in der Landwirtschaft unabhängig von klimatischen Bedingungen sichern können.

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Projekt Kleinbauern im ländlichen Raum

Darcie Neu | Kleinbauer in Linha Teotônia/Rio Grande do Sul

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„Letztes Jahr zu Weihnachten hat Paula, meine Frau, Sie darüber informiert, dass wir 2015 mit einem schwierigen Jahr zu kämpfen hatte. Nun sind wir glücklich darüber, Ihnen berichten zu können, dass sich unsere Hoffnungen für das Jahr 2016 erfüllt haben. Durch die neuen Wege, die wir mit unserer Teilnahme am Projekt Kleinbauern im ländlichen Raum eingeschlagen haben, hat sich unsere Situation deutlich verbessert. Nachdem Paula nicht mehr mit den Tabakpflanzen zu tun hat und wir ohne Agrochemikalien arbeiten, geht es Paula gesundheitlich deutlich besser. Unsere ökologischen Erzeugnisse kommen sehr gut an. Dass die Nachfrage bei uns in der Region so groß ist, hätten wir nie gedacht, denn anfangs haben viele unseren Schritt in die ökologische Landwirtschaft nicht verstanden.

Ihnen danke ich dafür, dass Sie uns von Anfang an dabei unterstützt haben, diesen neuen Weg zu gehen. Das ist nicht selbstverständlich, denn Sie kennen uns ja nur aus unseren Berichten. Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein friedvolles Weihnachtsfest und ein sehr glückliches neues Jahr – auch im Namen meiner Frau Paula.“

Damit wir weiteren Landwirten den Ausstieg aus der Monokultur-Bewirtschaftung ermöglichen und sie in einer neuen landwirtschaftlichen Praxis, die auf Mischkulturen setzt, ausbilden können, benötigen wir Ihre Unterstützung. Bitte helfen Sie uns dabei.

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