Der STÄDTE OHNE HUNGER-Beirat

 

 

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Dr. med. Michael Berndsen

Chefarzt der Abteilung für Obere Extremität, Hand- und Mikrochirugie am Immanuel Krankenhaus Berlin

Dr. med Michael Berndsen ist seit September 2013 Chefarzt der Abteilung Obere Extremität, Hand und Mikrochirurgie des Immanuel Krankenhauses Berlin. Er führt die Facharztbezeichnung Orthopädie und Unfallchirurgie sowie die Zusatzbezeichnung Handchirurgie.

Seit Anfang 2013 verfolgt der Mediziner die Arbeit von STÄDTE OHNE HUNGER. „Der Ansatz der Organisation, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten, überzeugt mich sehr: STÄDTE OHNE HUNGER befähigt Menschen, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und sich längerfristig eine eigene berufliche Existenz aufzubauen“, sagt Berndsen. „Daraus erwächst eine gesellschaftliche Teilhabe, die sich wiederum auf die soziale Gesundheit der Projektbeteiligten auswirkt“, erklärt er.

„Weitere gesundheitliche Benefits bestehen unter anderem in der landwirtschaftlichen Arbeit als solcher und in der Verbesserung der Ernährungssituation von Erwachsenen und Kindern“, führt Berndsen aus.

„Zusammen mit meinem Netzwerk möchte ich STÄDTE OHNE HUNGER beraten und dazu beitragen, die wichtige Arbeit der Organisation in Fachkreisen bekannt zu machen“.

 

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Prof. Undine Giseke

Leiterin des Fachgebiets Landschaftsarchitektur.Freiraumplanung am Institut für Landschaftsarchitektur und Umweltplanung der Technischen Universität Berlin

1977-1984: Studium der Landschaftsplanung an der Technischen Universität Berlin

1987: Mitbegründerin des Büros Becker Giseke Mohren Richard – bgmr Landschaftsarchitekten, Berlin

seit 2003: Universitätsprofessorin an der Technischen Universität Berlin, Institut für Landschaftsarchitektur und Umweltplanung, Leiterin des Fachgebiets Landschaftsarchitektur.Freiraumplanung

Mitglied der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL)

Prof. Undine Giseke leitete von 2005 bis 2014 das internationale Forschungsprojekt „Urbane Landwirtschaft als integrierter Faktor der Stadtentwicklung, Casablanca“ (Urban Agriculture as an Integrative Factor of Climate-Optimised Urban Development, Casablanca (UAC)/Morocco) im Rahmen der deutschen Megacitiesforschung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

Das Projekt hat sich als ein transdisziplinäres Projekt verstanden und ein entsprechendes Forschungslayout und Methoden entwickelt. Innerhalb dieses Forschungskontextes hat sich das Themenfeld der Urbanen Landwirtschaft als integrierender Ansatz der Wissensproduktion in der Lehre und Forschung des Fachgebiets etabliert.

Über die Betreuung der Masterarbeit von Thiago Soares Barbizan 2010 und 2011 wurde Prof. Undine Giseke auf die Projekte von STÄDTE OHNE HUNGER aufmerksam. Eine Mitarbeit im wissenschaftlichen Beirat der Organisation sieht sie als persönliches und transdisziplinäres Anliegen.

„Es ist vor allem die Vielschichtigkeit der Projekte, verbunden mit der produktiven Aktivierung von Freiflächen auf unterschiedlichen Maßstabsebenen, die die Arbeit von STÄDTE OHNE HUNGER als Beispielprojekt urbaner Landwirtschaft so besonders macht“, erklärt Giseke.

Sie ist fasziniert vom persönlichen Engagement und dem Wirkungsfeld von Hans Dieter Temp, den sie im Sommer 2012 während seines Aufenthalts in Berlin kennengelernt hat.

Über eine Einladung zur International Conference on Urban Agriculture (ICUA) in Casablanca im Februar/März 2013 hat sich die Gelegenheit eröffnet, die Arbeit von STÄDTE OHNE HUNGER zu präsentieren und einen Austausch zu intensivieren.

„Über die von Hans Dieter Temp realisierten Projekte der Gemeinschaftsgärten, Schulgärten, Gewächshäuser und das Kleinbauernprojekt zeigt sich, wie urbane Nahrungssysteme in der Praxis funktionieren können. Dies erfolgt hierin über die Förderung von Austauschprozessen zwischen den Stoffkreisläufen, über die Stimulierung von sozialer Teilhabe und Inklusion, über die Vermittlung ökonomischer Strategien zur Einkommensgenerierung und Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte, über die Aktivierung von Brachflächen sowie über Armutsbekämpfung. Die Praxis von STÄDTE OHNE HUNGER repräsentiert sich so auch als Lernfeld für wissenschaftliche Konzeptualisierungen urbaner Landwirtschaft“, erklärt die Wissenschaftlerin.

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Thomas Grosjean

Firmenkundenberater einer großen deutschen Versicherungsgesellschaft

Freiberuflicher Fundraising-Berater und Fachbuch-Autor

Thomas Grosjean ist seit über 35 Jahren ehrenamtlich in verschiedenen Organisationen engagiert und berät seit 2011 Non-Profit-Organisationen als Fundraising-Berater. Viele Ideen und Anregungen haben ihren Niederschlag in seinen Fachbüchern gefunden.

Die Berufserfahrungen als Bankkaufmann, Versicherungsfachmann und Unternehmensberater bilden eine ideale Ergänzung der Beratungskompetenz.

Aus einer Anfrage von STÄDTE OHNE HUNGER Deutschland e. V. ist eine Pro-Bono-Publico-Unterstützung als Fundraising-Berater entstanden. Seit November 2016 ist Thomas Grosjean Mitglied des Beirats von STÄDTE OHNE HUNGER Deutschland e. V.

„Die Entscheidung für diese Zusammenarbeit ist mir leicht gefallen, da

  • die Konzeption von STÄDTE OHNE HUNGER sehr gut durchdacht und effektiv ist.
  • Hilfe zur Selbsthilfe die beste Lösung für ein selbstbestimmtes Leben der unterstützten Menschen darstellt.
  • sich viele Themen aufgrund meiner eigenen Lebenserfahrungen synergetisch verknüpfen lassen (Jugend forscht / Fachbereich Biologie + Ökologie, Vegetarier seit über 30 Jahren, Mitinitiator Lokale Agenda 21 in Schwerte).“

 

 

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Thomas Hock

Direktor im Bankhaus M.M.Warburg & CO

Das Berufsleben begann für den in München geborenen Thomas Hock in der Finanzmetropole Frankfurt mit einer Ausbildung zum Bankkaufmann. Im Anschluss absolvierte er ein Studium der Betriebswirtschaft in München, das durch Aufenthalte in London und New York City ergänzt und durch ein Traineeprogramm im Private Banking verfeinert wurde.

Früh erkannte Hock die Bedeutung der ganzheitlichen Vermögensbetreuung, weshalb er sich berufsbegleitend an der European Business School (ebs) in Oestrich-Winkel zum Finanzökonom ausbilden und als Certified Financial Planner® (CFP) bestätigen ließ. Nach Stationen im Konzern der Bayerischen Vereinsbank/HypoVereinsbank und bei Sal. Oppenheim ist Thomas Hock seit 2012 Direktor im Bankhaus M.M.Warburg & CO.

Ehrenamtlich organisiert Hock unter anderem für die finanzebs, den Alumniverein der ebs, Informationsreisen für Gruppen von 20 CFP’s, um die Investitionsstandorte deutscher Unternehmen, aber auch Investitionsräume deutscher Anleger kennen zu lernen.

In Vorbereitung einer Informationsreise nach São Paulo im Jahr 2013 stieß Hock auf STÄDTE OHNE HUNGER. Angetan vom Konzept der Organisation besuchte er daher mit der Gruppe von Finanzspezialisten zwei Gemeinschaftsgärten. Hock war von der Arbeit und der Einsatzfreude von Hans Dieter Temp beeindruckt. „Mit geringen Mitteln einen nachhaltigen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität von Menschen zu erreichen, ist phantastisch“, erklärte er während des Besuchs.

„Man merkt sofort, dass sich die lokalen Produzenten durch ihre wertgeschätzte Arbeit als wichtige Stellgrößen wahrgenommen fühlen.

Aber auch die Kunden, die vor Ort erntefrische Lebensmittel für ihre Versorgung erwerben können, profitieren. Ein so nachhaltiges und vernünftiges Konzept ist dringend zu unterstützen“, führt Thomas Hock weiter aus.

 

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Carsten Träger, MdB

Mitglied des Deutschen Bundestages (MdB) seit 2013

Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion im Parlamentarischen Beirat für nachhaltige Entwicklung

Berichterstatter für Naturschutz und Biologische Vielfalt im Umweltausschuss

Vor seinem Mandat arbeitete Carsten Träger in verschiedenen Berufen in der PR- und Werbewirtschaft, zuletzt für die Sparkasse Fürth. Zwölf Jahre lang war er Stadtrat seiner Heimatstadt Fürth. Träger studierte Politikwissenschaft, Medienwissenschaft und Geschichte an der FAU Erlangen, nebenberuflich leistete er ein Zweitstudium zum Dipl-Kommunikationswirt.

„Der Dreiklang von Ökologie, Ökonomie und Sozialem ist Grundlage für eine nachhaltige, weit blickende Entwicklung – in der Theorie ist dieser Ansatz schon längst unumstritten. Doch im politischen Alltag gestaltet sich die Umsetzung oftmals weitaus schwieriger. Ich unterstütze die Organisation STÄDTE OHNE HUNGER, weil sie in der Praxis den Dreiklang schafft: Sie eröffnet eine langfristige Perspektive vor Ort für Menschen, die von Armut bedroht sind beziehungsweise in Armut leben. Gleichzeitig zeigt sich ein ökologischer Nutzen, denn die urbane Landwirtschaft leistet einen kleinen, aber wichtigen Beitrag zum Mikroklima“, erklärt Träger.