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Spendenaktion Horta Sapopemba

Ort: Favela Jardim Tietê (Sapopemba)
Größe: 3.500 Quadratmeter
Gründung: 2010
Zahl der Gemeinschaftsgärtner: 13
Eigentümer der Fläche: Transpetro

Ausgangssituation: Die an einem Hang gelegene Horta Sapopemba grenzt unmittelbar an die dicht besiedelte Favela Jardim Tietê. Von ihr ist sie durch eine enge, einspurige Straße getrennt. An ihrer Rückseite ist sie durch eine 100 Meter lange und vier Meter hohe Brandmauer einer öffentlichen Schule begrenzt. Das Areal ist starker Sonneneinstrahlung ausgesetzt.

Was möchte STÄDTE OHNE HUNGER erreichen: STÄDTE OHNE HUNGER möchte das Mikroklima des Gemeinschaftsgartens verbessern. Mit Mikroklima ist das spezielle Klima eines Areals gemeint, das sich in den bodennahen Luftschichten ausbildet und stark von den vorhandenen Oberflächen – von Untergrund, Bewuchs und Bebauung – beeinflusst ist.

Verschiedenheiten in der Geländeform oder im Pflanzenbewuchs können dabei auf engem Raum große Unterschiede in der Temperatur oder der Windgeschwindigkeit verursachen. Bedeutsam ist das Mikroklima vor allem für die jeweilige Flora und Fauna eines Areals, aber auch der Mensch ist ihm direkt ausgesetzt.

Wie möchte STÄDTE OHNE HUNGER zum Ziel kommen: STÄDTE OHNE HUNGER möchte einen vertikalen Garten an der Brandmauer des Gemeinschaftsgartens anlegen. Auf diese Weise wird sich das Mikroklima entscheidend und nachhaltig verbessern. Diese Maßnahme ist nicht nur anspruchsvoll, sondern auch kostenintensiv. Unter anderem muss das Pflanzgut beschafft und die Gemeinschaftsgärtner müssen speziell trainiert werden.

Zusätzlich zur Schaffung des vertikalen Gartens soll der Gemeinschaftsgarten mit einem Sonnenschutz überdacht werden. Hiermit haben wir im Gemeinschaftsgarten Horta São Mateus sehr gute Erfahrungen gesammelt. Dort haben sich die Erträge durch den Sonnenschutz deutlich gesteigert.

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