Förderverein
STÄDTE OHNE HUNGER
Deutschland
Förderung – Unterstützung – Netzwerkbildung
SaladChallenge

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Kurzfilm über das Projekt Gemeinschaftsgärten von STÄDTE OHNE HUNGER

Der in Berlin ansässige Förderverein STÄDTE OHNE HUNGER Deutschland e. V. unterstützt die Arbeit der Organisation CIDADES SEM FOME (STÄDTE OHNE HUNGER) in Brasilien.

CIDADES SEM FOME ist eine in der Megacity São Paulo angesiedelte Nichtregierungsorganisation (NGO), die nachhaltige Agrarprojekte im urbanen und ländlichen Raum auf Basis ökologischer Landwirtschaft aufbaut.

Ziel ist es, Arbeitsplätze, Einkommen und Nahrungssicherheit zu schaffen, um die soziale Eingliederung gesellschaftlicher Randgruppen voranzutreiben.

Gemeinschaftsgärten, Schulgärten und Gewächshäuser werden auf ungenutzten öffentlichen und privaten Flächen innerhalb sozialer Brennpunkte geschaffen, um Menschen in prekären Lebenssituationen in die Lage zu versetzen, ein eigenes Einkommen zu erwirtschaften und auf diese Weise finanziell unabhängig zu werden.

Gleichzeitig leisten die Projekte einen wirksamen Beitrag zur Verbesserung der Ernährungssituation von Kindern und Erwachsenen.

Das Kleinbauernprojekt in Rio Grande do Sul, das CIDADES SEM FOME im Jahr 2009 als viertes Projekt gestartet hat, soll Landwirten den Ausstieg aus dem Anbau von Monokulturen ermöglichen und sie bei der Umstellung auf eine diversifizierte, ökologische Bewirtschaftung unterstützen.

CIDADES SEM FOME wurde im Jahr 2004 von Hans Dieter Temp, Betriebswirt und Techniker für Landwirtschaft und Umweltpolitik, gegründet. Für sein außergewöhnliches Engagement wurde Temp im Jahr 2013 durch die Organisation Ashoka mit dem Titel Social Entrepreneur “Changemaker” ausgezeichnet.

Auch die Organisation selbst hat seit ihrer Gründung zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen erhalten, darunter den Prêmio Milton Santos 2014, der die besten Sozial- und Entwicklungsprojekte der Stadt São Paulo auszeichnet. Im Jahr 2012 wurde CIDADES SEM FOME von der Caixa Econômica Federal für das Engagement zur Verwirklichung der UN-Millenniumsziele prämiert. Außerdem erhielt CIDADES SEM FOME im Jahr 2010 den Dubai International Award for Best Practices (UN-HABITAT).

Ihre Spende kann viel bewirken!

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Mehr Informationen

01 _ Projekt Gemeinschaftsgärten

Projekt Gemeinschaftsgärten

Brachliegende öffentliche oder private Grundstücke nutzbar zu machen, um auf diesen Flächen durch nachhaltige Agrarprojekte auf der Basis ökologischer Landwirtschaft Arbeitsplätze und Einkommen zu schaffen und so zur sozialen Eingliederung gesellschaftlicher Randgruppen beizutragen, ist das vorrangige Ziel des Projekts Gemeinschaftsgärten.

Bis heute hat STÄDTE OHNE HUNGER insgesamt 25 Gemeinschaftsgärten aufgebaut.

115 Menschen sind als Gemeinschaftsgärtner durch das Projekt in Arbeit gekommen. Mit ihnen profitieren auch ihre Familien, so dass der Lebensunterhalt von 650 Personen gewährleistet ist.

48 Kurse hat die Organisation STÄDTE OHNE HUNGER bereits durchgeführt. Knapp 1.000 Menschen haben bislang die Kurse besucht und eine landwirtschaftliche oder kaufmännische Qualifikation erworben.

Spendenaktion Gemeinschaftsgärten

02 _ Projekt Schulgärten

Projekt Schulgärten

Kindern in sozial schwachen Regionen der Megacity den Zugang zu gesunden Lebensmitteln zu ermöglichen, Mangel- und Fehlernährung vorzubeugen und damit die Gesundheit der Kinder zu sichern, ist Fokus des Projekts Schulgärten.

Gleichzeitig führt das Projekt, das Lehrer und Eltern einbindet, die Kinder an Themen wie gesundes Essen, Umgang mit der Natur und Umweltschutz heran.

STÄDTE OHNE HUNGER hat bislang 38 Gärten in öffentlichen Schulen und Institutionen geplant und aufgebaut.

14.506 Schüler wurden bis heute mit dem Projekt erreicht.

Durch das Projekt Schulgärten hat sich die Ernährungssituation von vielen tausend Kindern nachweislich verbessert.

Spendenaktion Schulgärten

03 _ Projekt Gewächshäuser

Projekt Gewächshäuser

STÄDTE OHNE HUNGER hat ein Verfahren für den Aufbau von Gewächshäusern entwickelt, das weitaus kostengünstiger ist als die traditionelle Methode, bei der Aluminium und galvanisierter Stahl zum Einsatz kommen. Durch die Verwendung alternativer Materialien lassen sich bis zu 50 Prozent der Kosten einsparen, bei ausgezeichneten Ergebnissen.

Unabhängig von klimatischen Bedingungen bieten Gewächshäuser sichere Ernten und damit ein verlässliches Einkommen für die Familien, die sie bewirtschaften.

Sieben Gewächshäuser hat STÄDTE OHNE HUNGER bislang aufgebaut.

Zwei weitere Gewächshäuser sind aktuell in Planung.

Spendenaktion Gewächshäuser

04 _ Projekt Kleinbauern im ländlichen Raum

Projekt Kleinbauern im ländlichen Raum

Das in der Megacity São Paulo erfolgreiche Projekt Gemeinschaftsgärten hat STÄDTE OHNE HUNGER auf die landwirtschaftlich geprägte Kleinstadt Agudo in Rio Grande do Sul, dem südlichsten Bundesstaat Brasiliens, angepasst. Die Kleinstadt, die seit den 1980er Jahren allein auf den Tabakanbau gesetzt hatte, kämpft inzwischen mit den Problemstellungen, die sich aus der Monokultur-Bewirtschaftung ergeben haben.

Aktuell werden drei Landwirte zu Multiplikatoren einer neuen landwirtschaftlichen Praxis, die auf Diversifikation durch Mischkulturen setzt, ausgebildet.

Im Projekt kommen bereits zwei Gewächshäuser, die nach dem von STÄDTE OHNE HUNGER entwickelten Verfahren gebaut wurden, zum Einsatz.

Spendenaktion Kleinbauern

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Aktuelle Informationen zu den Projekten von STÄDTE OHNE HUNGER finden Sie in unserem Newsletter-Archiv.