3_Patenschaft_Gewächshäuser_Francisco-de-Assis

Spendenaktion Gewächshaus Agudo

Ort: Agudo im Bundesstaat Rio Grande do Sul
Größe des Hofs: 3 Hektar
Gründung: 2012

Ausgangssituation: Die Lage von Rio Grande do Sul bringt es mit sich, dass sein Klima von den südpolaren Luftmassen beeinflusst wird. Damit unterscheidet sich das als gemäßigt klassifizierte Klima deutlich von dem in nördlicher gelegenen Bundesstaaten des Landes. Unter den Winden, die hier auftreten, haben zwei Arten lokale Bezeichnungen: Der Pampeiro ist ein lauer Wind von den argentinischen Pampas, der Minuano hingegen ist kalt und trocken und kommt von den Kordilleren der Anden herüber. Die Durchschnittstemperaturen liegen bei circa 19 Grad Celsius. Regen fällt reichlich und während des gesamten Jahres. Zirka 25 Tage Frost pro Jahr verzeichnet Rio Grande do Sul – ebenso wie gelegentliche Schneefälle.

Die Landwirte in Südbrasilien sind dementsprechend mit heißen Sommern und häufig sehr kalten Wintern konfrontiert. Darauf müssen sie reagieren, um ganzjährig ernten und von der Landwirtschaft leben zu können.

Was möchte STÄDTE OHNE HUNGER erreichen: Francisco de Assis Neto, einer der Teilnehmer des Projekts Kleinbauern im ländlichen Raum, benötigt dringend ein weiteres Gewächshaus, denn seine bisherigen Produktionskapazitäten reichen nicht aus, um der Familie ein ganzjähriges Auskommen zu sichern.

STÄDTE OHNE HUNGER möchte den Landwirt dabei unterstützen, ein großes Gewächshaus zu bauen. Die Kosten hierfür liegen bei € 1.480.

Wie möchte STÄDTE OHNE HUNGER zum Ziel kommen: Die Bio-Produkte des Ehepaars Francisco de Assis Neto und Neide Fernandes de Assis erfreuen sich einer hohen Nachfrage und werden mittlerweile auch an Wochen- und Supermärkte geliefert. Viele Kunden erledigen ihre Einkäufe auch direkt auf dem Hof der Landwirte.

Das auf Nachhaltigkeit und Diversifikation ausgerichtete Anbaumodell der Familie stellt eine neue Form der Bewirtschaftung und damit eine tragfähige Alternative zur in Südbrasilien noch immer weit verbreiteten und bodenschädlichen Monokultur dar. Diesen zukunftsweisenden Trend möchte STÄDTE OHNE HUNGER durch die Finanzierung eines weiteren Gewächshauses unterstützen.

Mit Hilfe von EMATER (Empresa de Assistência Técnica e Extensão Rural), einer Regierungsorganisation zur technischen Unterstützung und ländlichen Entwicklung, konnte de Assis Neto bereits zwei kleinere Gewächshäuser bauen. Ein weiteres, etwas größeres Gewächshaus stellte der Landwirt in Eigenregie auf.

Durch die Unterstützung beim Bau des dringend erforderlichen vierten Gewächshauses möchte STÄDTE OHNE HUNGER die zukunftweisende Anbaumethode stärken und zu einer nachhaltigen Landwirtschaft in Südbrasilien beitragen.

Hier erfahren Sie mehr über den Landwirt Francisco de Assis Neto.

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